Festgottesdienst zum 40-jährigen Orgeljubiläum

Bezirkskantor Attila Kalman dirigierend

in der Evangelischen Laurentiuskirche Höfingen am 29.06.2014

Einen außergewöhnlichen Festgottesdienst erlebte heute die evangelische Kirchengemeinde Höfingen. Der Anlass war das 40-jährige Bestehen der Orgel.
Der Leonberger Bezirkskantor Attila Kalman zog heute die Register der Orgel, der Königin der Instrumente, zum Eingang mit dem D-Dur Präludium von Carl Philipp Emanuel Bach (Sohn von Johann Sebastian Bach) und stimmte die Gottesdienstbesucher auf dieses besondere Fest ein.

Theo Krafft , seit 50 Jahren Organist in Höfingen, gab einen interessanten Rückblick auf die 250-jährige Geschichte der Höfinger Kirche und ihrer Orgeln. Er wurde für 50 Jahre Organistentätigkeit geehrt. Pfarrer Löw dankte Theo Krafft herzlich für seinen Einsatz und überreichte ihm die Urkunde der Landeskirche und ein Geschenk der Kirchengemeinde.

Pfarrer Löw zitierte den Rocksänger Sting mit den Worten: "Wenn ich musiziere, ist es wie eine Art Gebet. Ein Dank für diese Gabe", um so die Bedeutung der Musik für die Seele zu beschreiben.

Nicht nur für die jungen Gottesdienstbesucher waren die Gesang- und Rhythmus- Experimente von Herrn Attila Kalman erfrischend, sondern auch für die älteren. Beim Singen gleichzeitig mit den Füßen stampfen und dabei noch abwechselnd auf die Schenkel, auf die Brust klatschen, oder doch mit den Fingern schnipsen, da hatte manch einer Koordinationsprobleme, aber lustig war es allemal. Man könnte fast sagen "Body Percussion"  in Höfingen.

Auch kann man ruhig mal die Endungen bekannter Lieder gruppenweise anders singen, z.B. sang eine Gruppe die letzten drei Töne in gleicher Höhe weiter, andere sangen höher, andere tiefer. Wer kann da noch über richtig oder falsch urteilen, Musik bewirkt Freude und schwingt auch nach dem Fest weiter.

Die Frauen des Besuchsdienstes haben für den Abschluss ein festliches Kirchenkaffee bereitet mit allerlei Gebäck und Getränken. Die Feier war ein würdiger Rahmen für unsere Orgel und ein gelungenes Fest.


Evemarie Buch